Der
Ortsname (negen = neun, born = Brunnen, Quelle) leitet sich ab
von neun Bächlein, die am Rande des Ortes dem
Mühlenteich zufließen.
In dem
Schatzregister der Großvogtei Celle von 1438 wird der Ort
als
"Negenborne" erwähnt.
Die einstige Wassermühle
bietet wieder einen schmucken Anblick.
Sie liegt
versteckt hinter einem Wall von Weißbuchen, Kastanien und
Schwarzerlen am
Mühlenteich.
Auf ihrem Setzbalken trägt die Mühle die Jahreszahl 1779 und die
Namen Hans Heinrich Rodenbostel. Als sie während des zweiten
Weltkrieges das
Mahlen einstellte, verlor sie auch bald ihr unterschlächtig
angetriebenes
Schaufelrad.
Das
restaurierte Schaufelrad
Historisch
erstmalig nachweisbar steht der bereits 1271
erwähnte Ortsteil
in Verbindung
mit dem Ritter Werner von Negenborn, der als Vasall eines
Herrn von Hodenberg
ansässig war. Seine Ritterburg, von der noch 1928 Grundmauern
festgestellt
wurden, lag nahe dem Hof, der später der Familie Rodenbostel
gehörte und 1885 in
den Besitz der Familie Martens überging.
Erwähnenswert ist noch, dass auch
ein Straßenname an den Ritter Werner von Negenborn erinnert.
Auch in den Celler
Schlosseinnahmen, die mit dem 12.
November 1381 beginnen, wird
Negenborn genannt.

1660 wandte sich
der Pastor von Brelingen an die Einwohner in Negenborn,
mit der Bitte,das
Kapellengebäude, wieder so herzurichten das Gottes-
dienste stattfinden konnten.
Während des Dreißigjährigen
Krieges hatte es sehr gelitten
und war wüst und baufällig geworden. 1693- diese
Jahreszahl ist
auf dem
Strebepfeiler zu lesen wurde dann die Kapelle auf dem
Fundament ihrer
Vorgängerin neu erbaut.

Der
"Feuerwehrwald"
Anfänglich von einer Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr
bepflanzt und gehegt, wird der Wald heute vom Förderverein
Feuerwehrwald betreut.
Neben anderen Pflanzungen und Naturschutzmassnahmen wird jedes Jahr der
Baum des Jahres
gepflanzt.
